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Wertvoller Standort-Faktor

Flughafen Paderborn/Lippstadt verzeichnet in 2025 exakt 711.434 Passagiere und baut den Campus weiter aus

Eine neue Akzentuierung kennzeichnete das Geschäftsjahr 2025 für den Flughafen Paderborn/Lippstadt. Während der heimische Airport seit dem Neustart nach der Corona-Pandemie insbesondere eine Steigerung der Fluggast-Zahlen im Visier hatte, stand im abgelaufenen Jahr vor allem die zukunftsorientierte Ausrichtung im Mittelpunkt. "Unser Heimathafen ist ein wertvoller Standort-Faktor für die ganze Region. Neben den Flugverbindungen geht es uns dabei um Innovations- und Wirtschaftsförderung, die weitere Entwicklung des Airport Campus mit attraktiven Neuansiedlungen sowie um einen Treffpunkt für bedeutende Veranstaltungen", stellte Aufsichtsvorsitzender, Landrat Christoph Rüther im Rahmen des Jahrespressegesprächs heraus.

"Der Flughafen Paderborn/Lippstadt ist mehr als ein Start- und Landeplatz. Unsere Vision, unseren Airport zu einem Inkubator für die regionale Positionierung und Zukunftssicherung zu entwickeln, wird immer mehr Realität", betonte Rüther. Dazu passen die zentralen Schritte, die der Heimathafen unter der Regie von Geschäftsführer Roland Hüser in den abgelaufenen zwölf Monaten gegangen ist. Echte Meilensteine waren die Vermietung der großen Werfthalle an die größte herstellerunabhängige Anlage zur Flugzeug-Lackierung in Deutschland, die Installation der bislang größten Photovoltaik-Anlage auf dem Dach des Parkhauses Süd sowie die positive Entwicklung der ersten Projekte im Rahmen des Innovationsflughafens PAD.

Auch im direkten Umfeld des Flughafens ist ein positiver Trend zu verzeichnen. Die Ansiedlung des Lebensmittel-Logistikers Chefs Culinar, der für mehr als 100 Millionen Euro ein großes Lager mit zunächst 200 Arbeitsplätzen in direkter Anbindung zum Airport schaffen wird, und der geplante Ausbau des AiREA Hotels gegenüber vom Terminal werden zur Attraktivität beitragen. Die Aufwärtsentwicklung des Innovationsflughafens PAD unterstreichen die baldigen Demonstrationsfahrten im Rahmen des Projekts AEM-Speedport, das eine nachhaltige Mobilität durch das autonome Manövrieren von Flugzeugen verfolgt, und das nunmehr vierte Projekte AGNBA, das ein automatisiertes Gepäckhandling zum Ziel hat.

Bei den Fluggast-Zahlen verzeichnete der Flughafen im Jahr 2025 den erwarteten Rückgang auf 711.434 Passagiere (Vorjahr: 818.378), was vor allem auf den Ausstieg der Lufthansa aus der München-Verbindung und die Aufgabe der Destination Girona durch Ryanair zurückgeht. "In einem schwierigen Umfeld, das auch durch kontraproduktive Entscheidungen der früheren Bundesregierung zurückzuführen ist, konnten wir uns auch im Vergleich zu anderen Flughäfen gut behaupten. Die beliebten Destinationen in Spanien und Griechenland blieben im Jahr 2026 bestehen. Zudem hat die private Initiative skyhub PAD wichtige Schritte zur Zukunftssicherung der München-Linie unternommen", unterstrich Hüser.

Mit 614.312 Fluggästen war der Bereich Touristik in quantitativer Hinsicht weiterhin das wichtigste Tätigkeitsfeld. Die Bereiche Business (59.764 Passagiere) und VFR (Visiting Friends & Relatives: 37.358 Fluggäste) unterstrichen ebenfalls ihre Bedeutung für den heimischen Airport. Die Segmente Education und Cargo rundeten das zufriedenstellende Gesamtergebnis im Jahr 2025 ab. Die Zahl der Flugbewegungen im Jahr 2025 stieg gegenüber dem Vorjahr um 7.112 (+19,2 Prozent) auf 44.111 an, was insbesondere auf die Allgemeine Luftfahrt zurückzuführen ist. Nach ersten Berechnungen wird der Flughafen Paderborn/Lippstadt auch für das gerade abgelaufene Geschäftsjahr ein positives Betriebsergebnis verzeichnen können.

Die perfekte Erreichbarkeit über staufreie Autobahnen und Bundesstraßen, ein individueller und freundlicher Service, eine sehr gute Infrastruktur mit günstigen Möglichkeiten zum Parken und Übernachten sowie eine ausgezeichnete Organisation mit kurzen Wegen und schnellen Prozessen machen Paderborn/Lippstadt auch über die Region hinaus zu einem beliebten Airport. "Viele Passagiere aus unserer Region schätzen, dass sie einen sauberen, übersichtlichen und funktionierenden Flughafen vorfinden. Diese Einschätzung, über die wir uns sehr freuen, unterstreichen auch aktuelle Untersuchungen und Besucherbefragungen", stellte Hüser fest.

"Im Jahr 2026 wollen wir unseren erfolgreichen Kurs fortsetzen und den Flughafen mit vielfältigen Initiativen weiterhin fest in der Region verankern", blicken Rüther und Hüser voraus. Unabhängig von einzelnen Leistungsbereichen oder Aktivitäten hat der Flughafen sehr gute Perspektiven für attraktive Passagierzahlen und ein auskömmliches Betriebsergebnis.