Glasdurchgang in der Pier

Umweltschutz & Umweltmaßnahmen

Flüge

Unser Supportteam hilft Ihnen gerne weiter

Kontaktformular
Kontakt

Paderborn-Lippstadt Airport ist Ökoprofit-Betrieb

ÖKOPROFIT steht für Ökologisches Projekt für integrierte Umwelttechnik. Das Konzept wurde ursprünglich in Graz entwickelt und von der bayerischen Landeshauptstadt München auf deutsche Verhältnisse übertragen. ÖKOPROFIT im Kreis Paderborn ist ein Gemeinschaftsprojekt des Kreises Paderborn sowie der Wirtschaftsförderungen der kreisangehörigen Städte und Gemeinden. Die Federführung haben die Servicestelle Wirtschaft und das Umweltamt der Paderborner Kreisverwaltung. Regionale Unterstützung erfolgt durch die Universität Paderborn, die IHK Ostwestfalen zu Bielefeld / Zweigstelle Paderborn + Höxter, die Kreishandwerkerschaft Paderborn-Lippe sowie die Handwerkskammer Ostwestfalen-Lippe zu Bielefeld. Das Projekt wird überregional durch die Effizienz-Agentur NRW und das Umweltministerium NRW begleitet und gefördert.

Durch die Teilnahme an ÖKOPROFIT möchte der Paderborn-Lippstadt Airport seinen Beitrag zum Klima- Reccourcenschutz leisten und zum Erreichen nationaler Klimaschutzziele beitragen. Schon während der Projektphase konnten die Energieverbräuche mit teilweise geringem Aufwand um jährlich 259.000 kWh gesenkt werden. Dazu wurden zunächst die Hauptenergieverbräuche innerhalb des Unternehmens transparant gemacht. Mit Kenntnis der Verbräuche wurden ineffiziente Verbraucher identifiziert. Mit dem Ziel die Energieverbräuche nachhaltig zu senken wurden anschließend konkrete Effizienzprojekte geplant und realisiert.

Mit Abschluss der ÖKOPROFIT-Zertifizierung wurden die betriebsinternen Tätigkeiten im Bereich Umweltschutz um den Bereich Klima- und Reccourcenschutz erweitert. Im Rahmen des Projekts haben wir als Unternehmen zudem gelernt, dass Effizienzmaßnahmen nicht ausschließlich dem Schutz der Umwelt dienen, sondern oftmals auch betriebswirtschaftlich sinvoll sind. So werden auch nach der ÖKOPROFIT-Zertifizierung die Energieverbräuche kritisch hinterfragt und weitere Effizienzprojkete geplant. Speziell im Bereich der Außen- und Innenbeleuchtung lassen sich die Energieverbräuche, durch den Umstieg auf LED-Technik, weiter reduzieren.

Auszeichnung ÖKOPROFIT
 

Umweltleitlinien

Im Wissen um die Verantwortung gegenüber unserer Nachbarschaft und Umwelt einerseits, und der Bedeutung des Airports als Wirtschafts- und Entwicklungsmotor der Region andererseits, ist der Flughafen intensiv darum bemüht, bereits im Planungsstadium seiner Ausbaumaßnahmen ein ausgewogenes Verhältnis zwischen ökologischen und wirtschaftlichen Interessen zu schaffen. Doch damit nicht genug. Umweltschutz ist und bleibt ein wichtiger Eckpfeiler der Unternehmensphilosophie am Paderborn-Lippstadt Airport.

 

Gesetzliche Vorschriften werden eingehalten

Die Einhaltung der an uns gestellten umweltrechtlichen Anforderungen ist für uns selbstverständlich. Als umweltbewusstes Unternehmen wollen wir, wann immer möglich und im Rahmen der wirtschaftlichen Möglichkeiten, die mit dem Betrieb des Flughafens verbundenen Umweltbelastungen über diese Mindestanforderungen hinaus reduzieren.

Ökologischen Erfordernissen stehen wir aufgeschlossen gegenüber

Unser Ziel ist es, die Umwelt und die natürlichen Lebensgrundlagen heutiger und zukünftiger Generationen zu schützen und zu erhalten. Deshalb verstehen wir den Umweltschutz als Prozess ständiger Verbesserung und setzen natürliche Ressourcen sparsam ein. Wir suchen stets nach neuen Wegen, Luft und Wasser noch weniger zu belasten, den Boden zu schonen, Abfälle zu vermeiden und mit Energie sparsamer umzugehen.

 

Wir fördern das Bewusstsein unserer Mitarbeiter für die Umwelt

Als Paderborn-Lippstadt Airport fördern wir das Bewusstsein unserer Mitarbeiter für die Umwelt. Wir motivieren diese zum Umwelt- und ressourcenschonenden Verhalten sowie zur konstruktiven Mitarbeit an der weiteren Verbesserung des Umweltschutzes.

Gewässer- und Bodenschutz

Auf den ersten Blick scheint ein Flughafen dem gleichen Wasser- und Abwasserkreislauf zu unterliegen wie jeder andere Betrieb im produzierenden oder im Dienstleistungsgewerbe. Bezogen auf den Trinkwasser- und Schmutzwasserkreislauf mag dies überwiegend zutreffen. Das Abwasser aus der Gastronomie wird mit natürlichen Fettabscheidern vorbehandelt, bevor es zusammen mit dem üblichen Sanitär-Abwasser aus den Terminals und Bürogebäuden in das Schmutzwasser-kanalisationsnetz der Stadt Büren eingeleitet wird.



Oberflächenentwässerung

Analog zu den Betriebsflächen der Tankstellen, Hallen, Betankungs- und Enteisungsflächen sorgt ein ausgeklügeltes System von Schlitzrinnen, Kanälen und Rigolen entlang der Park- und Abstellflächen für Luftfahrzeuge für eine gezielte Oberflächenentwässerung der versiegelten Flächen. Leichtflüssigkeitsabscheider tragen Sorge dafür, dass eventuell im Niederschlagswasser enthaltene Restmengen von Betriebsstoffen aus dem Oberflächenwasser herausgefiltert bzw. abgeschieden werden.

 

Vorsorge für den Gewässer- und Bodenschutz

Neben ihrer primären Aufgabe der Brand- und Katastrophenbekämpfung ist die Flughafenfeuerwehr (insbesondere bei Havarien) für den Schutz des Bodens und der Gewässer verantwortlich. Im Notfall erfolgt nach einem „Öl- und Giftalarmplan" ein koordinierter Feuerwehreinsatz der Flughafenfeuerwehr unterstützt von den umliegenden Feuerwehren.

Nutzung regenerativ erzeugter Energie

Fernwärme aus Biogasanlage

Die ersten Fernwärme-Leitungen zur Versorgung der Abfertigungsgebäude wurden mit der Baumaßnahme zur Straßenanbindung des Airport Hotels im Jahr 2005 verlegt. Der erdverlegte Anschluss zum Abfertigungsgebäude wurde im Zuge der Baumaßnahme weiterer Busspuren und Haltestellen vor dem Terminal im Jahr 2008 realisiert. Ab Dezember 2009 ist es nun erstmals möglich, die Heizanlagen der Abfertigungsgebäude mit Wärmeenergie in Form von heißem Wasser über isolierte Erdleitungen zu versorgen.

In der Hausübergabestation wird die Energie des ankommenden heißen Wassers mittels Wärmetauscher an die Heizungsanlage des Flughafens überführt und kühlt sich dabei sehr stark ab. Zurück beim Biogas-Erzeuger in Büren-Ahden wird das Wasser mit Gas aus einem der Biomassekessel wieder aufgeheizt usw.. Modernste Filtertechniken machen diese Anlage wesentlich umweltfreundlicher als sonstige konventionelle Erdgas-Heizanlagen. Zusätzlich sind durch diese Fernwärme Einsparungen im Bereich Service, Wartung und Rauchfangkehrung unserer Heizanlagen zu erwarten. Die Nutzung der Fernwärme hat für den Airport einen weiteren positiven Effekt. Neben einer erheblichen Reduzierung umweltbelastender Emissionen wurden zwei ältere 305kW-Heizanlagen aus dem Jahre 1991 stillgelegt.

Photovoltaik

Der Paderborn-Lippstadt Airport hat im Zuge einer Überdachung der obersten Parkebene des paragon parkhauses und zur Bewirtschaftung dieser neuen Dachflächen eine Photovoltaikanlage installiert. Das Dachtragwerk mit einer Gesamtfläche von 3.276 m² besteht aus einer verzinkten Stahlkonstruktion mit Trapezblechen. Die 30 kWp-Anlage wurde Ende 2006 fertiggestellt und erzeugt seit seit Inbetriebnahme jährlich etwa 24.000 kWh Sonnenstrom.

 

Diese Seiten könnten Sie ebenfalls interessieren:

Historie

Vom Landeplatz zum Verkehrsflughafen: Erfahren Sie mehr über die Historie unseres Heimatflughafens.

Daten & Fakten

Ob Lage/Bezugspunkte, Codes, Öffnungszeiten, Passagierzahlen oder  Einrichtungen vor Ort: Sehen Sie auf einen Blick alle Daten des Flughafens Paderborn/Lippstadt.